Mal wieder auf dem Dach gewesen

Bernd mit Yagi

Wir, d.h. der Bernd und ich waren heute mal wieder auf der Olga um nach dem Recht­en zu sehen. Seit dem let­zten Unwet­ter war die Verbindung zwis­chen der KUZE-Antenne und der Olga kom­plett weg. Wir hat­ten Wass­er im Kabel vermutet. 

Zunächst hat Bernd ver­sucht mit ein­er Yagi-Antenne die KUZE-Antenne anzu­peilen. Das macht er ger­ade oben auf dem Bild. Lei­der ohne Erfolg. Nach dem das bil­lige RG-58 gegen sauteueres Air­com+ incl. der entsprechend hoch­preisi­gen Steck­er getauscht war, hat sich die Verbindung jedoch nicht wesentlich gebessert. Also wurde die let­zte verdächte Kom­po­nente getauscht, näm­lich der Access Point selb­st. Und siehe da: eine per­fek­te Verbindung zu allen umliegen­den Stationen 🙂

Wir hat­ten schon ein­mal Ärg­er mit einem kaput­ten Access Point bei genau der gle­ichen Antenne. Die Ver­mu­tung, dass die Hitze unter dem Dach im Som­mer die APs tötet scheint sich zu bestäti­gen 🙁 Langfristig müssen wir uns eine coole Lösung ein­fall­en lassen.

Der nette Neben­ef­fekt ist, dass jet­zt der zweite Uplink im Netz ist. Robert teilt seine 2MBit Fla­trate mit den Frei­funk-Nutzern, vie­len Dank dafür! Damit ist das Netz wieder ein Stück aus­fall­sicher­er geworden.

Hier nochmal das Netz in sein­er vollen Pracht. Rot sind die Router gekennze­ich­net, die eine Verbindung ins Inter­net haben, blau die Router, die nur Dat­en an Nach­barsta­tio­nen weiterreichen:

Freifunk-Netz

Kleine Leg­ende:

  • 10.10.10.1 — Char­lot­ten­straße 116
  • 10.10.12.1 — Uplink Char­lot­ten­straße 27c
  • 10.10.13.1 — Olga — man sieht die zen­trale Posi­tion des Routers recht gut 🙂
  • 10.10.17.1 — Dortustraße
  • 10.10.18.1 — Bernd’s Blu­men­topan­tenne
  • 10.10.19.1 — Char­lot­ten­straße 27e
  • 10.10.20.1 — KUZE Dachantenne
  • 10.10.21.1 — Robert’s Uplink (Wil­helm-Staab-Str.)

Mitgliederversammlung

Am Don­ner­stag den 5. Juli find­et die Mit­gliederver­samm­lung des Frei­funk-Pots­dam e.V. statt. Wir tre­f­fen uns um 20:00 Uhr in der Kneipe des Stu­den­tis­chen Kul­turzen­trums (KUZE). Die Tage­sor­d­nung umfasst bish­er fol­gende Punkte:

Weit­ere Vorschläge und Anträge kön­nen auf der Tage­sor­d­nung ergänzt wer­den. Alle Mit­glieder und Förder­er des Vere­ins sind her­zlich zur Ver­samm­lung ein­ge­laden. Natür­lich beste­ht die Möglichkeit auch vor Ort spon­tan Mit­glied zu wer­den.

WLAN-CDEF22

Sehr geehrter Besitzer des WLANs WLAN-CDEF22, bitte kon­fig­uri­eren Sie Ihren WLAN-Router auf einen anderen Kanal 🙂 Das Net­zw­erk von Frei­funk Pots­dam benutzt Kanal 1, bitte kon­fig­uri­eren Sie Ihren Router auf einen höheren Kanal (z.B. 6 oder 11).

Weil sich das Frei­funk-Netz über große Teile der Innen­stadt erstreckt und im gesamten Netz der gle­iche Kanal ver­wen­det wer­den muss, sind wir auf die Rück­sicht ander­er WLAN-Betreiber angewiesen. 

Wie man auf dem Bild sehen kann, ist der Luftraum über Pots­dam ist voller WLANs. Teilen sich zwei WLANs einen Kanal, kön­nen sie sich gegen­seit­ig stören.

WLANs in Reichweite des KUZEs

Da wir vom Frei­funk mit sehr guten Anten­nen arbeit­en, die hohe Reich­weit­en ermöglichen, sind wir lei­der auch für viel mehr Störquellen empfänglich. Das bedeutet, dass z.B. zwei WLANS in einem Haus störungs­frei funk­tion­ieren kön­nen (auf­grund der kleinen Anten­nen “hören” sich die Router gegen­seit­ig nicht), aber das Frei­funk WLAN trotz­dem gestört wird (auf­grund der großen Antenne “hört” er bei­de WLANs).

Noch ein Hin­weis für Alice-Kun­den: die von Alice aus­geliefer­ten DSL-WLAN-Router sind im Aus­liefer­ungszu­s­tand eben­falls auf Kanal 1 kon­fig­uri­ert. Wenn Sie in Reich­weite des Frei­funk-Net­zes wohnen, bit­ten wir Sie höflich Ihren Router eben­falls umzukon­fig­uri­eren. Wir helfen auch gerne dabei 🙂 

Das Internet geht wieder

Wer am ver­gan­genen Woch­enende oder heute über Frei­funk ins Inter­net wollte, hat­te sel­ten Glück. Auf­grund eines defek­ten Net­zteils ist der Router (das Gerät, dass die Verbindung ins Inter­net her­stellt) in der Char­lot­ten­straße ständig aus­ge­fall­en. Nicht nur die Inter­netverbindung, auch das Not­fall­tele­fon war von dem Aus­fall betrof­fen. Hier sieht man das cor­pus delicti:

Ein im Sterben liegendes Netzteil

Dank ein­er großzügi­gen Spende, kon­nte schnell ein Ersatznet­zteil beschafft wer­den. Der Betrieb des Net­zes ist damit hof­fentlich wieder stabiler.

Was ler­nen wir daraus? Wir brauchen mehr Uplinks in der Innen­stadt 🙂 Wer in Reich­weite des Frei­funk-Net­zes wohnt und seinen DSL-Anschluss zur Ver­fü­gung stellen möchte, ist bei uns her­zlich willkom­men. Natür­lich freuen wir uns auch über jede andere Form der Unter­stützung.