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DSL-Umstellung in der Charlottenstraße

Der Router in der Charlottenstraße 27c (Hinterhof) bekommt am 1. Februar einen neuen DSL-Anbieter. Während der Umstellung ab dem 31.1. wird das Internet in dieser Gegend etwas langsamer sein. Der Verkehr wird über den zweiten Uplink in der Charlottenstraße 104 umgeleitet.

Update (1.2.10 8:40 Uhr): Die Umstellung hat lediglich eine halbe Stunde gedauert, der Uplink ist wieder da und jetzt sogar mit 16 MBit/s 🙂

Kuze Uplink gestört

So wie es aussieht ist der Kuze Internetanschluss gestört. Bin gerade dabei die Freifunk Router dort so umzubiegen das sie das Internet vom nächsen Uplink in der Nähe beziehen. Irgendwie haben die den Ausfall nicht mitbekommen. 🙁

Update: Der DSL Router im Kuze war wohl ausgefallen, jetzt geht alles wieder.

Antennenbautheorie

Ich bin gerade über eine interessante Seite gestolpert. Dort wird die Auswirkung von diversen Variablen beim Bau von Biquadantennen untersucht. Ganz interessant fand ich, dass die Verwendung von „Lips“ – also seitlichen Reflektoren, wie hier im Bild zu sehen, tatsächlich etwas bringt:

„The above SWR plots (…) show, that using lips is an essential tool for maintaining and tuning god antenna SWR and reflection coefficient.“

Wir haben bisher die Antennen immer ohne Lips gebaut und sollten beim nächsten Mal diesen Aspekt berücksichten.

Die Waschbar ist online!

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Ein Projekt, das uns schon lange unter den Nägeln brennt, ist die Waschbar. Nach diversen technischen und organisatorischen Schwierigkeiten ist es nun ist es endlich vollbracht: die Waschbar ist im Freifunk-Netz. Und nicht nur das – mit der Waschbar startet in Potsdam West eine neue Funk-Wolke, die hoffentlich bald wachsen und gedeihen wird.

Wie immer haben wir ein paar Fotos von der Installation gemacht 🙂 Links im Bild ist Bernd, der ohne zusätzlichen Sauerstoff den Gipfel der Waschbar besteigt und waghalsig Antenne und Routerbox den letzten Funktionschecks unterzieht.
Rechts im Bild sieht man das Innenleben der Routerbox. Wir haben einen Linksys WRT54GL „nackig“ gemacht und ihn wasserfest in einer IP68-Box verpackt. Selbst wenn der Wasserpegel in Potsdam-West auf 5 Meter steigt, bleibt der Router trocken. Im Falle einer biblischen Sintflut hätte die Arche Noa zumindest WLAN.

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Kopfschmerzen hat uns die Stromversorgung bereitet. Wir wollten aus Sicherheitsgründen keine 230 Volt auf das Dach legen. Also mussten die 12V aus dem Netzteil irgendwie zum Router – der an einem 30 Meter langem Ethernetkabel hängt. Eine professionelle Power Over Ethernet-Lösung hatten wir nicht zur Hand, aber einen Lötkolben. Dank der unten im Bild sichtbaren Konstruktion konnten wir ohne Schwierigkeiten den Router mit einer stabilen Arbeitsspannung versorgen. Der Linksys wird in diesem Fall seinem Ruf als solides Dachgerät mehr als gerecht.

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Der Router auf dem Dach bekommt von einem weiteren Router in der Bar Unterstützung – hier rechts oben im Bild. Dieser sorgt dafür, dass alle Gäste ohne Probleme ins Netz kommen. Ein klitzekleines Problem bei der Installation war die kreative Stromversorgung (links im Bild). Wir haben aber zum Glück noch eine freie Steckdose gefunden 😉

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Das war also der lang ersehnte Startschuss für Potsdam-West. Wir hoffen, dass die vielen Menschen, die uns nach Freifunk in ihrem Kiez gefragt haben, jetzt auch aktiv werden und beginnen ihre Dächer zu besteigen und Antennen zu montieren.

… außerdem hoffen wir, dass sich UNSERE Strahlen nicht mit IHREN Strahlen kreuzen!!! 🙂

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Neuer Uplink in der Charlottenstraße

Wir haben seit gestern einen neuen Uplink in der Charlottenstraße 🙂 Andreas war so freundlich seinen 16MBit-DSL Anschluss für den Freifunk zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Olga deutlich entlastet, weil viel Verkehr direkt bei Andreas ins Internet kommt und nicht erst umständlich über die Olga zum Anschluss von Melle weitergeleitet werden muss.
Für die Benutzer in der Charlottenstraße und vom Hochhaus in der Breiten Straße sollte das Netz nun merklich schneller und stabiler sein. Außerdem haben wir wieder ein Stück mehr Ausfallsicherheit. Vielen Dank dafür!

Hier gibt es noch ein paar Fotos von der Installation. Wir haben natürlich wieder auf Kabelbinder gesetzt um alles festzuzurren:

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Schnell den Router an die Wand flanschen:

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Und die Antenne aufs Dach:

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Bei dieser Installation kamen wieder die wunderbaren Fensterdurchführungen von Rappl zum Einsatz, mit denen man das Antennenkabel ohne zu bohren nach außen bekommt (das kleine graue Kabel auf dem Fensterrahmen):

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